

Notes From Small Planets: Your Travel Guide to the Worlds of Science Fiction and Fantasy : Crowley, Nate: desertcart.in: Books Review: Mir ist das in der Form leider etwas zu zäh - Das Buch geriet noch gerade eben in meine Vorweihnachtseinkäufe, weil ich in Jürgen „Josefson“ Dopplers Rezension im „Standard“ (online 19.12.2020) Hinweise wie den folgenden las: „Auf den Meta-Aspekt komme ich nachher noch ausführlicher zu sprechen. Loben sollte man zunächst aber einmal Crowleys Wortwitz, der mich wiederholt lauthals zum Lachen gebracht hat. Da beschreibt er etwa die schwertschwingenden Barbaren der Pulp-Welt Grondorra als Nietzschean beefcakes mit ‚Bauchmuskeln wie die Kinderzeichnung eines Fensters‘ oder lässt einen Monsterkraken einen Schrei ausstoßen ‚wie ein Zug voller alter Modems, der in eine Schweinefarm kracht‘.“ Leider zündet gerade der „Meta-Aspekt“ bei mir nicht so recht, also die Darreichungsform eines Reiseführer-Manuskripts, in das der eitle Autor und die scharfzüngige Lektorin einander noch in Gestalt von Randnotizen eine schmalspurige Screwball-Nummer liefern. Grundsätzlich mag ich die „Meta-Form“ z.B. eines Reiseberichts oder Lexikons lieber als die rein erzählerische Aufbereitungsform von Fun-Fantasy, wie sie Terry Pratchett berühmt und reich gemacht hat. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass eine Sammlung aus den von Crowley vorgelegten Bissigkeiten gegen Klischees der SF- und Fantasy-Weltenbauten & -Personalausstattungen in einer guten Abmischung mit einer „philologischen“ Lexikonform herausragend sein und von einem breiten SF/F-Publikum regerecht angebetet würde. Jedenfalls sänke ich in die Knie, würde mir ein um das SF/F-Personal erweiterte, um allzu angestaubte fantastische Orte bereinigte Version von Alberto Mangauels und Gianni Guadalupis „Von Atlantis bis Utopia“, angereichert um Betrachtungen aus Crowleys Perspektive geliefert. Sehr angetan wäre ich auch, Croweleys Witz – wie die Bauchmuskeln aus Dopplers Beispiel – in einer sonst durchaus witzig-heroischen Fantasy-Geschichte im Fritz-Leiber-Stil, also in erzählerischer Form, zu lesen (wie ja überhaupt die ganze deutsche Fantasy-Branche, von den wenigen Vielverdienern über die bemühten Feministinnen bis zum technisch unreifen Nachwuchs darunter leidet, dass zu wenige Hochliteraturkenner wie der Shakespeare-kundige Leiber vorhanden sind). Aber in dieser Reisebericht-Form ist mir der Witz zu dünn. Die Schlagzahl an Witz würde für einen Roman okay sein, für eine „Meta“-Form (Reisebericht, Lexikon, pseudo-ethnografische Dokumentation) ist sie für meinen Geschmack unbefriedigend. Review: Five because content but don't get it on kindle - This is funny. In the vein of the epic Tough Guide to Fantasyland but casting a much wider net, it's a humorous travelogue of fantasy worlds. And it is very funny. But also serious in places - the Potterverse like Mundania and Whimsicalia is genius but theres plenty of uncomfortable subtexts like what goblins are, and the real government system of the young adult dystopia of Hierarchica. My sole complaint is that on my tablet there were a bunch of issues that saw me having to skip the chapter title pages manually to avoid being sent back to the table of contents. So get it as a physical book, if you can. I know I will be.
| Best Sellers Rank | #798,692 in Books ( See Top 100 in Books ) #964 in Post-Apocalyptic Science Fiction (Books) #1,263 in Humorous Fantasy (Books) #1,642 in Humorous Science Fiction (Books) |
| Customer Reviews | 4.3 out of 5 stars 69 Reviews |
A**N
Mir ist das in der Form leider etwas zu zäh
Das Buch geriet noch gerade eben in meine Vorweihnachtseinkäufe, weil ich in Jürgen „Josefson“ Dopplers Rezension im „Standard“ (online 19.12.2020) Hinweise wie den folgenden las: „Auf den Meta-Aspekt komme ich nachher noch ausführlicher zu sprechen. Loben sollte man zunächst aber einmal Crowleys Wortwitz, der mich wiederholt lauthals zum Lachen gebracht hat. Da beschreibt er etwa die schwertschwingenden Barbaren der Pulp-Welt Grondorra als Nietzschean beefcakes mit ‚Bauchmuskeln wie die Kinderzeichnung eines Fensters‘ oder lässt einen Monsterkraken einen Schrei ausstoßen ‚wie ein Zug voller alter Modems, der in eine Schweinefarm kracht‘.“ Leider zündet gerade der „Meta-Aspekt“ bei mir nicht so recht, also die Darreichungsform eines Reiseführer-Manuskripts, in das der eitle Autor und die scharfzüngige Lektorin einander noch in Gestalt von Randnotizen eine schmalspurige Screwball-Nummer liefern. Grundsätzlich mag ich die „Meta-Form“ z.B. eines Reiseberichts oder Lexikons lieber als die rein erzählerische Aufbereitungsform von Fun-Fantasy, wie sie Terry Pratchett berühmt und reich gemacht hat. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass eine Sammlung aus den von Crowley vorgelegten Bissigkeiten gegen Klischees der SF- und Fantasy-Weltenbauten & -Personalausstattungen in einer guten Abmischung mit einer „philologischen“ Lexikonform herausragend sein und von einem breiten SF/F-Publikum regerecht angebetet würde. Jedenfalls sänke ich in die Knie, würde mir ein um das SF/F-Personal erweiterte, um allzu angestaubte fantastische Orte bereinigte Version von Alberto Mangauels und Gianni Guadalupis „Von Atlantis bis Utopia“, angereichert um Betrachtungen aus Crowleys Perspektive geliefert. Sehr angetan wäre ich auch, Croweleys Witz – wie die Bauchmuskeln aus Dopplers Beispiel – in einer sonst durchaus witzig-heroischen Fantasy-Geschichte im Fritz-Leiber-Stil, also in erzählerischer Form, zu lesen (wie ja überhaupt die ganze deutsche Fantasy-Branche, von den wenigen Vielverdienern über die bemühten Feministinnen bis zum technisch unreifen Nachwuchs darunter leidet, dass zu wenige Hochliteraturkenner wie der Shakespeare-kundige Leiber vorhanden sind). Aber in dieser Reisebericht-Form ist mir der Witz zu dünn. Die Schlagzahl an Witz würde für einen Roman okay sein, für eine „Meta“-Form (Reisebericht, Lexikon, pseudo-ethnografische Dokumentation) ist sie für meinen Geschmack unbefriedigend.
A**F
Five because content but don't get it on kindle
This is funny. In the vein of the epic Tough Guide to Fantasyland but casting a much wider net, it's a humorous travelogue of fantasy worlds. And it is very funny. But also serious in places - the Potterverse like Mundania and Whimsicalia is genius but theres plenty of uncomfortable subtexts like what goblins are, and the real government system of the young adult dystopia of Hierarchica. My sole complaint is that on my tablet there were a bunch of issues that saw me having to skip the chapter title pages manually to avoid being sent back to the table of contents. So get it as a physical book, if you can. I know I will be.
M**N
Parfait j'en suis sûr...
Mais je ne l'ai jamais reçu... Merci Chronopost...
P**4
A Delightful Jaunt Through Worlds In A Unique Format
What we have here is a fun, fictional travel guide hiding something more beneath its surface. It quickly reveals itself as a wonderful character study of two writers with very different motivations forced by circumstance to work together. Reading the interactions between Floyd and Eliza rendered out via comical footnotes was a refreshing and unique way to see fictional personalities built up and coming to life. And, the whole process of picking up on the actual story as it peaks out from in-between the lines of this guidebook was a delight. I highly recommend this book to anyone looking for excellent writing in a clever format!
O**H
Delightful, heartfelt, and hilarious
Combining the trappings of a guide book with enormously affectionate parody and a narrative plot boiling under the surface, NOTES FROM SMALL PLANETS is an absolute delight for anyone who likes their SFF genres, particularly if you're interested in having a little poke at the bits of them that don't quite work. This reads like the best of Pratchett or Douglas Adams, but weirder, softer, and with more of a focus on brutes. An absolute joy, and a little oasis of friendly nonsense in the middle of a tough year.
Trustpilot
1 day ago
2 weeks ago